Ingwertee: Leckerer, gesunder Tee aus einer echten Alleskönner-Knolle

Würzig im Aroma, gesund in der Wirkung: so oder so ähnlich lässt sich Ingwertee wohl am besten beschreiben. Der Tee mit dem asiatischen Gewürz, welches sich in der Natur ganz zurückhaltend als bräunlich-sandige Knolle zeigt, ist eine echte Wohltat für deinen Körper. Besonders beliebt ist die Knolle aus den alten chinesischen Schriften im Tee deshalb, weil die Heilpflanze hier viele ihrer positiven Effekte entfaltet, während der eigentlich sehr bittere Geschmack der Ingwerknolle etwas gemildert wird. Eine Tasse Tee ist so ausgesprochen bekömmlich und trifft mit Sicherheit auch deinen Geschmack!

Was eigentlich ist Ingwer?

Der Ingwer ist eine Heilpflanze mit Tradition. Schon in vergangenen, vor Jahrhunderten angefertigten chinesischen Schriften wird die Knolle aufgrund ihrer positiven Wirkung für die Gesundheit erwähnt. Im Mittelalter wurde das aufgegriffen, wo dann sogar westliche Kräuterbücher die Wirkung und Verarbeitung vom Ingwer dokumentieren.

Wenn du dich nun fragst, was genau der Ingwer eigentlich ist, möchten wir dir an dieser Stelle einmal einen kurzen Überblick bieten. Ingwer (Zinigiber officinale) wächst in tropischen Gebieten im Südosten Asiens und gilt als eine Gewürzpflanze. Prägnant für den Ingwer ist sein sehr verzweigter Wurzelstock, welcher stark riecht und bräunlich gefärbt ist. Die wichtigen Inhaltsstoffe finden sich genau in diesen Wurzeln. Hier können rund 1,5 bis drei Prozent ätherisches Öl gemessen werden, welches beispielsweise Substanzen wie beta-Eudesmol, Curcumen oder Zingiberen enthält. Weiterhin enthält die Wurzel die typischen Scharfstoffe, die dem Ingwer seinen eigentümlichen Geschmack verleihen. Allen voran sind das Shogaole und Gingerole. Viele von diesen einzigartigen Inhaltsstoffen, die beispielsweise durch Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Vitamin C ergänzt werden, befinden sich unmittelbar unter der Schale, wie das auch bei Äpfeln der Fall ist.

►►► Bei der Zubereitung von Ingwer in der Küche solltest du also darauf achten, dass du die Knolle möglichst so dünn wie nur möglich schälst. Beim Ingwertee ist das natürlich anders, denn diesen bekommst du bereits fertig verarbeitet und kannst ihn dir folglich direkt zu einer wohltuenden Tasse aufbrühen.


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Wohltuende Eigenschaften, die gut für dich und deine Gesundheit sind

Eine heiße Tasse Ingwertee schmeckt nicht nur absolut einzigartig und den meisten Menschen auch sehr gut, vor allem ist sie eine echte Wellness-Kur für den Körper. Das ist den zahlreichen Eigenschaften vom Ingwer zu verdanken, welche in jeder Darreichungsform weitergegeben werden.

Wusstest du beispielsweise, dass viele kluge Wissenschaftler vermuten, dass Ingwer dein Immunsystem stärkt und damit Erkältungen sowohl vorbeugen als auch behandeln kann? Richtig gehört! Zwar fehlen empirische Studien zu dieser Wirkung aktuell noch in ausreichend hoher Zahl, die bisherigen Ergebnisse gehen aber definitiv in diese Richtung. Die Vermutung ist, dass Ingwer im Tee den Körper von innen aufwärmt, wodurch die Durchblutung gefördert wird. Bakterien können sich dadurch nur sehr schwer an den Schleimhäuten festsetzen und vermehren, was das Erkältungsrisiko erheblich minimiert. Außerdem sind die entzündungshemmenden und sogar antibakteriellen Eigenschaften nicht zu vernachlässigen, wenn es um die Bekämpfung und Prävention einer Erkältung geht.

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Du tust deinem Körper mit solch einem leckeren Tee nicht nur etwas Gutes, du wirst dich sogar schnell besser fühlen. Das liegt daran, dass der Ingwer immer wieder mit schmerzlindernden Eigenschaften in Verbindung gebracht wird. Woran das liegt, ist wirklich erstaunlich. Die eingangs erwähnten Scharfstoffe (allen voran Gingerole), besitzen aus chemischer Sicht eine zur Acetylsalicylsäure vergleichbare Struktur. Wo wird diese Acetylsalicylsäure eingesetzt? Ganz richtig, im Aspirin, dem bekanntesten Schmerzmittel der Welt! Dadurch können Schmerzenzyme gehemmt werden, wodurch sich während deiner heißen Tasse vom Ingwertee nicht nur sofort Entspannung einstellt, sondern belastende Schmerzen außerdem gelindert werden. Deshalb kommt der Alleskönner gern auch in Verbindung mit Rheuma und Schmerzen an der Muskulatur zum Einsatz, teilweise sogar als bewährtes Hausmittel gegen Muskelkater.

In den asiatischen Ländern hat der Ingwer eine Tradition als Migräne-Mittel. Ähnlich wie beispielsweise Pfefferminzöl, sollen die positiven Eigenschaften dafür sorgen, dass Migränezustände weniger intensiv auftreten und schneller wieder verfliegen. Generell ist der Ingwer also eine gute Alternative bei kleinen Wehwehchen, wenn du nicht direkt zum Präparat aus der Apotheke greifen, sondern dich lieber auf natürliche Art und Weise behandeln möchtest.

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Für die Verdauung und als Begleiter auf Reisen

Die enthaltenen Scharfstoffe sagen Verstopfungen und Blähungen den Kampf an, weshalb Ingwer durchaus als gutes Hausmittel geeignet ist, wenn dein Magen nach einem sehr füllenden Essen einmal nicht mehr ganz so rund läuft. Das kommt deshalb zustande, weil die Scharfstoffe die Produktion vom Gallensaft beschleunigen, wodurch im Gegenzug auch eine schnellere Fettverbrennung stattfindet. Mangelt es dir einmal an Appetit, ist Ingwertee besonders gut geeignet, weil dieser den Appetit anregt. Perfekt also, um sich mit Hilfe von einem Ingwertee auf ein echtes Festmahl einzustimmen, während dieses dann zugleich besser verdaut wird.

Du brauchst noch mehr Gründe, um immer etwas Ingwer in der Küche oder in Form von Tee im Haushalt zu haben? Kein Problem, denn die Knolle lindert außerdem den Brechreiz, was besonders vorteilhaft ist, wenn du häufiger unterwegs bist. Probiere einfach etwas Ingwertee in der Thermoskanne oder, wenn du nicht häufiger auf Toilette gehen möchtest, als reine Knolle, auf der du dann ein wenig kaust.

Ideal zum Beispiel:

  • wenn dir beim Autofahren häufiger übel wird
  • für eine Schiffsreise
  • im Flugzeug, gegen das flaue Gefühl, vor allem beim Abheben und der Landung

 

Diese vorteilhafte Wirkung zeigt sich im Übrigen sogar in der Schwangerschaft, wobei der Ingwer hier umstritten ist. Am besten lässt du dich während einer Schwangerschaft erst einmal von einem Arzt beraten, wobei ein Ingwertee hier und da sicherlich nicht verkehrt ist - nur das Kauen der Knolle solltest du bis zur Rücksprache vermeiden.

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Wann genießt du deine Tasse Ingwertee am besten?

Eine schöne, heiße Tasse Ingwertee ist nie verkehrt. Dank des würzigen Aromas kommst du so selbst nach einer kurzen Nacht super in den Tag. Auf der Arbeit könntest du dir eine Tasse genehmigen, wenn das Mittagessen etwas deftiger ausfiel und du nach einer einfachen aber effektiven Verdauungshilfe suchst. Ganz klassisch begeistert die Tasse Ingwertee aber natürlich auch am Abend, wo sie hilft die Gelenke, Muskeln und sogar den Geist zu entspannen, während du auf dem Sofa oder auf deinem Lieblingssessel neue Energie für den kommenden Tag tankst. Einmal aufgebrüht, kannst du in vollem Ausmaß von den zahlreichen positiven Eigenschaften vom Ingwer profitieren.

So beispielsweise:

  • seiner entzündungshemmenden, wärmenden und schleimlösenden Wirkung
  • die angenehme Wirkung bei Muskelkater und Gelenkschmerzen
  • als Vorbereitung und während einer Reise, beispielsweise via Flugzeug, Auto oder Schiff
  • stabilisiert den Glukosehaushalt im Körper und sorgt daher für eine verbesserte Nährstoffaufnahme
  • Studien berichten von einer positiven Wirkung bei Krebs- und Alzheimerpatienten
  • sorgt außerdem für einen neutralen Atem und empfiehlt sich daher auch nach einer knoblauchhaltigen Mahlzeit

Ein letzter Hinweis!

Wenn du lediglich gelegentlich einen Ingwertee trinken möchtest, sind diese Hinweise für dich nicht weiter wichtig. Wer aber häufiger auf Knollen kaut, sollte sie beachten. Ingwer besitzt nämlich Bestandteile, welche eine arzneiliche Wirkung haben. Daher ist denkbar, dass der Ingwer zum Beispiel das Blutungsrisiko erhöht. Das macht ihn ungeeignet, wenn du aktuell Medikamente zur Blutverdünnung einnimmst oder bereits als "Bluter" diagnostiziert wurdest. Für Menschen mit einem sehr sensiblen Magen oder mit bekannten Gallensteinen ist Ingwer ebenfalls nicht geeignet. In solchen Einzelfällen ist es immer hilfreich und angeraten, dass du im Vorfeld deinen Arzt des Vertrauens konsultierst. Dieser kann dir weitere Hinweise geben, ob du Ingwer überhaupt kauen/trinken/zum Würzen verwenden solltest und falls ja, welche Menge unbedenklich ist.

Tags: Ingwertee

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