Tee Lexikon

A

Aromatisierter Tee

Zu uns, nach Europa, kam der aromatisierte Tee ca. um 1830 rum durch eine vom 2. Earl Grey aus China (wo man bereits schon um das Jahr 1200 herum begann, dem Tee Gewürze hinzuzufügen, ihn also zu aromatisieren) übermittelte Rezeptur: „Man beträufelt die Teeblätter mit dem aus der Schale der Bergamottefrucht (Zitrusfrucht) stammenden Öl“. Dies setzte sich vor Allem beim englischen Adel durch und zog nun auch in Europa weite Kreise. Im Laufe der Zeit entwickelten sich für den grünen wie auch den schwarzen Tee immer neue Geschmacksrichtungen. Die vielen verschiedenen Aromastoffe können entweder natürlich bereits vorhanden sein oder sie werden hinzugefügt, wobei man hier zwischen natürlichen und naturidentischen Aromastoffen unterscheidet. Die künstlichen Aromastoffe werden nicht zum Aromatisieren von Tee verwendet!

Aromatisierung

... ist im allgmeinen etwas verpöhnt und ein Streitgegenstand unter Teeliebhabern. Eine gute Aromatisierung wird ausschließlich mit natürlichen ätherischen Ölen durchgeführt. Zudem können auch Gewürze oder natürliche Bestandteile von Pflanzen für eine Aromatisierung der Teesorten eingesetzt werden. Eine gute Aromatisierung dient lediglich einer harmonischen Ergänzung des schwarzen oder des Grüntees.

Assam

Assam in Nord-Indien ist das weltgrößte, zusammenhängende Teeanbaugebiet. Tee aus diesem Anbaugebiet ist vollmundig sowie malzig im Geschmack und gießt dunkel ab. Sie sind gut für hartes Wasser geeignet und werden sehr gern mit Milch oder Sahne getrunken. Assam-Tee bildet u.A. die Grundlage der hier bekannten ostfriesischen Teemischung

Assam-Hybride

Dienen heute als Grundlage für fast alle Teekulturen der Welt. Es handelt sich hierbei um eine Kreuzung der beiden Urpflanzen, Thea Sinensis und Thea Assamica.

Ätherische Öle

Natürliche Bestandteile im Tee, sie geben ihm seinen speziellen Duft und sein Aroma (siehe Aromatisierung). In kaltem Tee sind sie häufig als Film an der Oberfläche sichtbar.

Aufguss

Beim Aufguss ist sehr wichtig, dass der Tee schwimmt und er somit die Möglichkeit hat, sich frei im heißen Wasser zu entfalten. Grünen Tee kann man ohne Probleme bis zu vier Mal aufgießen, was in Japan und China auch so gemacht wird. Im ersten Aufguss befindet sich das meiste Koffein wohingegen im zweiten Aufguss mehr Gerbstoffe enthalten sind, wodurch er milder und beruhigender ist.

Aufgussbeutel

Auch bekannt als „Teebeutel“. Der Tee in ihnen kann von genauso guter Teequalität sein, wie er auch bei losem Tee zu finden ist. Für die Produktion dieser sucht man Tee aus, der durch die seine besondere Produktionsart am besten geeignet ist, nämlich kleinblättrige und dadurch schnellziehende Tees.

Autumnals

Autumnals sind Tees, hauptsächlich aus dem Anbaugebiet Darjeeling, die im Herbst gepflückt werden. Sie sind meist weniger intensiv als 1st oder 2nd flush.

Ayurvedischer Tee

Ayurvedischer Tee spielt in der ayurvedischen Lehre eine sehr wichtige Rolle. Er wird zur Heilung, Stimulierung, Reinigung und auch Heilung des Körpers eingesetzt. Das Wort Ayurveda setzt sich aus den beiden Worten „Ayus“, was Zusammenhalt bedeutet, und „Veda“, was so viel wie Weisheit oder auch Wissen bedeutet, zusammen. In der ayurvedischen Lehre sollen Körper, Geist, Seele und auch die Umwelt eins werden, denn Krankheiten können laut Ayurveda nur dann entstehen, wenn dieses System gestört ist! „Brahm Atma Singh“ hat ayurvedische Tees kreiert. Dabei achtete er darauf, dass die Inhaltsstoffe jeder Mischung in sich ausgewogen waren, damit sie eine Energieregulation im Menschen ohne Einseitigkeit bewirkten.

B

Bestandteile von Tee

Die wichtigsten Bestandteile im Tee sind zum Einen das Coffein sowie die Gerbstoffe. Sie wirken im Tee auf besonderer Weise zusammen und sorgen für eine sanfte und ansteigende sowie lang anhaltende und gemächlich abklingende Stimulierung. Zudem enthält Tee Kalium, Fluor, Theanin, Theophyllin, und Theobromin.

Blatt-Tee

...bezeichnet die ungebrochenen, ganzblättrigen Sortierungen. Beim Blatt-Tee ist besonders der Darjeeling wegen seines feinen Aromas so begehrt.

Blattgrade

Man sortiert im letzten Schritt der Teeherstellung nach Blattgrößen. Nach dem Trocknen des Tees werden die Blätter in mehreren Schritten mit Hilfe von Sieben nach Größen getrennt und so in Blatt-Tee, Broken-Tee, Fannings und Dust (zu deutsch: Staub, also die feinste Stufe) eingeteilt. Von den Blattgrößen sind die Stärke, der Geschmack und die Farbe abhängig. Je größer das Blatt ist, desto länger dauert es, bis die Freisetzung der Inhaltsstoffe. Die Klassifizierung des Tees richtet sich nach der Blattgröße (wobei die Größe gebrochenen Blattes keinen Einfluss auf die Qualität hat). Die Zahl "1" kennzeichnet die beste Qualität, das „b“ bedeutet, dass es sich um Broken-Tee handelt.

Blend

Ist das Englische Wort für Tee-Mischung. Der größte Teil des angebotenen Tees besteht aus Mischungen. Diese garantieren immer gleichbleibenden Geschmack sowie stabile Preise.

BOP1

Ist die Abkürzung für „Broken Orange Pekoe 1“, was soviel bedeutet, wie grober, schwarzblättriger Tee. Ist zumeist eine Mischung aus verschiedenen Tee-Sorten und Tee-Graden.

Boston Tea Party

...ist der Name des Widerstandes gegen die britische Kolonialpolitik, welcher am 16. Dezember 1773 im Bostoner Hafen stattfand. Es protestierte eine Gruppe von Bostoner Bürgern, welche als Indianer verkleidete die Tee-Ladungen von drei Schiffen, insgesamt weit über 300 Kisten, ins Hafenbecken warfen. Der Aufstand war gegen die geplante Erhebung der Teesteuer.

C

Ceylon

...ist das heutige Sri Lanka, wird aber im Zusammenhang mit Tee immer noch Ceylon genannt. Es ist nach Indien und China das drittgrößte Teeanbauland der Welt. Tee aus Ceylon ist frisch sowie herb und goldgelb in der Tasse.

Chun Mee

Bezeichnung eines grünen, kräftigen Tees. Seine Herkunftsländer sind China, Formosa, Japan und Indien. Dieser Tee besteht aus kleinen, grünen, geschnittenen Blättern.

Clean (sauber)

Ein Tee gut sortiert, nur Blätter des gleichen Grades, ohne Holz, Fasern oder Staub, auch in der Tasse frei von jedwedem Beigeschmack.

CK-Privat

Eine ostfriesische Mischung, die von dem ehemaligen Firmeninhaber und Teetester Carl Klopp kreiert und nach ihm benannt wurde und welche der Spitzenklasse angehört!

CTC-Verfahren

Das CTC-Verfahren ist eine moderne Methoide der Produktion. Sie bringt einen zeitlichen Gewinn bei der Fermentation und ermöglicht die rapide Herstellung großer Mengen Tee. CTC bedeutet Crushing (zerbrechen), Tearing (zerreißen), Curling (Rollen). Der Tee wird in einem einzelnen Arbeitsgang komplett zerkleinert.

Cutter

Fertige Blatt-Tees werden in einem Teeschneider oder -brecher zu „Broken“ zerkleinert.

D

Darjeeling

Dabei handelt es sich um ein nordindisches Tee-Anbaugebiet am Südhang des Himalaya, welches sich in einer Höhe vom über 2.000 Metern befindet. Tee aus Darjeeling ist zart und blumig mit goldgelbem Aufguss. Die Spitze stellt den First Flush, also den Tee der Frühlingspflückung im März/April sowie den Second Flush Tee dar, der in den Sommermonaten Juni und Juli geerntet wird. First Flush Darjeeling Tee ist leicht, frisch und duftig. Second Flush Tee ist dagegen kräftiger, dunkler und druchaus aromatisch.

Doppelwirkung

Die Doppelwirkung ist eine Besonderheit des schwarzen Tees. Grundsätzlich wirkt Tee belebend auf das zentrale Nervensystem, während er aber beruhigend auf Magen und Darm einwirkt. Ein Tee mit mehr Koffein sollte kurz, also ca. 2-3 Minuten ziehen, wohingegen ein Tee, der beruhigend wirken soll, gerne bis zu 5 Minunten ziehen kann, damit die Gerbstoffe sich richtig entfalten können.

Dull/stumpf

Dies bezeichnet einen Tee, dessen Zustand in der Tasse nicht klar und leuchtend sondern eben trüb und stumpf ist. Es steht auch für die Geschmacksbezeichnung.

Dust

...bedeutet in der Fachsprache die letzte und somit die feinste Aussiebung bei der Teeproduktion. Trotz des Namens handelt es sich hierbei nicht um Staub! Er ist schnell färbend und ziehend, daher optimal für Teebeutel geeignet.

E

Earl Grey

Earl Grey ist eine Marke eines schwarzen Tees, der meist aus China kommt und der durch Besprühen mit Bergamotte-Öl aromatisiert wurde (siehe aromatisierter Tee).

Earthy

Es bezeichnet einen Tee mit erdigem Geschmack.

Eistee

Es ist ein Getränk, das im Sommer genossen wird. Es handelt sich dabei nicht einfach um kalten Tee, sondern es wird kochender, schwarzer Tee auf Eiswürfel gegossen! Durch die dadurch resultierende, schockartige Abkühlung behält der Tee sein volles Aroma. Das geistreiche Rezept wurde im Sommer 1904 von einem Engländer aus einer Notlösung heraus erfunden und fand sehr großen Anklang bei den zu dieser Zeit gastierenden Amerikanern.

EGCG

...ist die Abkürzung für Epigallocatechingallat, ein Catechin. Dies ist ein bioaktiver Inhaltsstoff im grünen Tee. Catechine werden für die Bindung gefährlicher freier Radikale und somit für die Hemmung von Zellveränderungen verantwortlich gemacht. Diese Wirkung nennt man antimutagen/antioxidativ.

Englische Tasse

Es bezeichnet eine Art, den Tee auszuschenken. Als erstes wird die Tasse zu einem Fünftel ca. mit Milch gefüllt, welche nicht eiskalt sein sollte. Dann wird der heiße Tee dazu gegossen und mit etwas Zucker angereichert.

English Breakfast

...ist die Bezeichnung einer englischen Schwarzteemischung. Schon immer bevorzugten die Engländer den schwarzen Tee und bauten ihn deshalb fast ausschließlich in ihren Kolonien an. Starke Ceylon- und Assam-Mischungen bilden für diese Mischung die Grundlage.

F

Fannings

Fannings sind sehr kleine, körnige Partikel des Tees, die aus den besseren Gradierungen herausgesiebt werden. Meist sind sie sehr koffeinhaltig und besonders ergiebig und daher für die Herstellung von Teebeuteln sehr gut geeignet.

FBOP

FBOP steht für “Flowery Broken Orange Pekoe”. FBOP ist grober Broken-Tee mit ein paar Blattspitzen und kommt aus Assam, Indonesien, China und Bangladesch.

FBOPF

Es steht für “Flowery Broken Orange Pekoe Fannings”. Bei FBOPF handelst es sich, wie auch bei FBOP, um Broken-Tee mit einigen Blattspitzen, jedoch hier ebenso mit Fanings.

Fermentation

Bei der Fermentation werden die Blätter nach dem Rollen in einem kühlen und feuchten Raum dünn ausgebreitet und somit dem Sauerstoff in der Luft ausgesetzt. Durch das Oxidieren wandelt sich die grünliche Farbe der Teeblätter in ein Kupferrot. Die Zellen, Säfte und ihre aromatischen Stoffe werden dadurch weiter aufgeschlossen und es wird ein Teil des in den Blättern enthaltenen Koffeins zerstört. Deshalb enthält der schwarze, fermentierte Tee weniger Koffein als der grüne, unfermentierte Tee.

Fermentieren

Bei der Fermentation kommt es in 95% Luftfeuchtigkeit zur Oxidation des Zellsaftes. Die Farbe der Blätter ändert sich von einem bräunlichen Grün in einen satten Kupferton. Auf diese Weise entsteht auch das ganz typische Schwarztee-Aroma.

First Flush

Der First Flush ist der erste Tee aus der Frühlingsernte, der oftmals einen dünneren Aufguss hat, jedoch einen intensiven und sortentypischen Geschmack.

Five o'clock tea

So wird der Tee aus der Frühlingsernte bezeichnet, der oftmals einen dünneren Aufguss hat, jedoch einen intensiven, sortentypischen Geschmack (siehe First Flush).

Flavour

Das in der Teewelt oft genutzte Wort für den wohligen Duft eines guten Tees, der am besten erkennbar ist, wenn man kurz nach dem Abgießen des Teekännchens die Nase über die gequollenen Teeblätter hält.

Flowery

Flowery ist das englische Wort für "blumig" und beschreibt das eben blumige Aroma des Tees.

Fluff

Das ist die Bezeichnung für den dicken, haarigen Staub auf den schwarzen Teeblättern, der sich beim Mischen oder Sieben löst.

Flush

...ist der neue Trieb eines Teestrauches mit einem kompletten Satz Blätter.

FOP/FOP1

FOP oder FOP1 ist die Abkürzung für "Flowery Orange Pekoe“ oder eben „Flowery Orange Pekoe 1" und bezeichnet die 2. Qualität in Assam, Dooras und Bangladesh und Top Grade in China. Es ist ein langes Blatt, wenige Tipps (Blattspitzen), teilweise sogar etwas Zweige.

Früchtetee

Als Früchtetee bezeichnet man eine Mischung verschiedener getrockneter Früchte ohne eigentlichen Blatt-Tee. Daher ist in Früchtetee auch kein Koffein enthalten.

FTGFOP1

FTGFOP1 bedeutet „Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1“, steht für den zweitfeinsten Blattgrad und es sind hauptsächlich Darjeeling-Tees.

G

GBOP

GBOP ist die Abkürzung für "Golden Broken Orange Pekoe." Dieser Tee der zweiten Sortierung stammt überwiegend aus Assam und ist ungleich im Blatt.

Gerbstoffe

Im Tee sind bereits mehr als 20 verschiedene Gerbstoffe nachgewiesen worden. Gerbstoffe haben eine stabilisierende Wirkung auf den Darm und stellen dadurch ein Linderungsmittel bei leichten Magen-Darmbeschwerden dar. Gerbstoffe und Koffein zusammen wirken sogar blutdrucksenkend. Durch die Gerbstoffe wird die Wirkung des Koffeins gebremst und auch gesteuert, die belebende Wirkung des Schwarztees hält damit länger an und klingt nur ganz allmählich wieder ab. Ermüdungserscheinungen gibt es nach dem Abklingen jedoch nicht, sondern es entsteht ein heiteres, wohliges Befinden. Ebenso werden geistige und körperliche Kräfte mobilisiert.

GFOP 1

GFOP1 ist die Abkürzung für “Golden Flowery Orange Pekoe 1”, die Top-Qualität der Teesorten aus Kenia. In Assam und Darjeeling ist sie nur wenig gebräuchlich und wenn bezeichnet sie da nur die mittlere Qualität.

Golden

Der Ausdruck „Golden“ wird häufig bei Assam- und Darjeeling-Tee gebraucht. Er bezeichnet die braunen Blattspitzen der Teeblätter (tippy).

H

Härte

Die Härte des Wassers ergibt sich aus dem Gehalt an Kalk. Je höher der Kalkgehalt m Wasser, desto ungeeigneter ist das Wasser für die Teezubereitung. Wobei hier besonders Tee mit feinem Flavour betroffen ist. Kräftige Tees mit geringerem Aroma kommen auch in hartem Wasser gut zur Geltung.

Highgrown

Highgrown bezeichnet den in über 1300 m Höhe gewachsenen Ceylon-Tee, auch gerne Hochlandtee genannt.

Honeybuschtee

Dieser aus Südafrika stammende Tee mit natürlicher Honigsüße enthält wenig Gerbstoffe und nur kleinste Restmengen von Koffein im trockenen Blatt.

Hybriden

Hybriden sind aus Assam- und Chinapflanzen gekreuzte Teesträucher, die Spitzenerträge guter Qualität liefern. Sie sind unempfindlich gegen Schädlinge und Krankheiten.

I

In-between

Bezeichnet die Erntezeit im Mai zwischen First- und Second-Flush. Sie bringt Tee mit mildem und spritzigem Aroma hervor.

Indien

Indien ist mit 28 Prozent der gesamten Teeproduktion der größte Teeproduzent der Welt. Im Norden befinden sich die Anbaugebiete Assam, Darjeeling und Doars, im Süden Nilgiri und Travancore.

J

Jasmin Tee

Ein sehr zarter Tee, der nach dem Trocknen mit Jasminblüten versetzt wird. Ursprünglich kommt er aus dem Foochow-Distrikt in China.

K

Kandis

Der Kandis, oder auch Kluntje genannt, hat sich als beliebtes Süßungsmittel für Tee durchgesetzt. Er schmeckt an sich nicht anders als „normaler“ Zucker, löst sich aber langsamer in der Tasse. Es gibt sowohl weißen als auch braunen Kandis, der sich im Geschmacklich etwas unterscheidet. Der weiße Kandis süßt den Tee eher passiv, während der braune Kandis einen gewissen Eigengeschmack hat, der leicht nach Karamell und Malz schmeckt.

Karawanentee

Damals kamen die ersten Tees mit der Karawane aus China nach Russland. Seit jeher werden die guten Mischungen aus China auch als Karawanentee bezeichnet.

Katechine (Gerbsäuren)

Die Katechine sind der Hauptbestandteil der im Tee aufgewiesenen Gerbsäuren. Diese Gerbsäuren sind verantwortlich für den bitteren Geschmack in manchen Teesorten. Die Katechine, so sagt man, helfen prophylaktisch dabei, gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt und Karies zu wirken. Weltweit laufen aktuell klinische Studien dazu.

Keemun

Keemun ist ein schwarzer Tee aus China, der von Natur aus weniger Koffein und Gerbstoffe enthält und wesegene er sehr magenfreundlich und somit gut für den Genuss am Abend geeignet ist. Weiterhin hat er einen zarten, milden und leichten Geschmack und ein volles und blumiges Aroma, welches auch als Orchideenaroma bezeichnet wird. Er besteht zumeist aus einem gleichmäßigen und sehr fein verarbeiteten Blatt. Dieser Tee wird in edlen Qualitäten als „Keemun Imperial“ und in einfacheren Qualitäten als „Keemun Congou“ angeboten.

Kenia

Kenia, ein Staat in Ost-Afrika, ist ein, im Vergleich gesehen, noch sehr junges Teeanbaugebiet und stellt zur Zeit etwa 15% der Welt-Teeproduktion her. Allerdings kommen aus Kenia fast ausschließlich CTC-Tees (siehe CTC-Verfahren) für den englischen Markt. Hochlandtees aus diesem Gebiet können in der besten Zeit zwischen Dezember und März auffallend gute Qualität erlangen.

Kluntje

Der Kluntje hat sich als beliebtes Süßungsmittel für Tee durchgesetzt. Er schmeckt an sich nicht anders als „normaler“ Zucker, löst sich aber langsamer in der Tasse. Es gibt sowohl weißen als auch braunen Kandis, der sich im Geschmacklich etwas unterscheidet. Der weiße Kandis süßt den Tee eher passiv, während der braune Kandis einen gewissen Eigengeschmack hat, der leicht nach Karamell und Malz schmeckt.

Koffein

Das in Tee enthaltene Koffein wird oft als Teein bezeichnet, wobei man denken könnte, dass durch die unterschiedliche Bezeichnung im Tee ein anderer, anregender Stoff befindet, als im Kaffee. Das ist aber irreführend, denn Koffein und Teein haben aus chemischer Sicht eine absolute Übereinstimmung. Aber das Koffein ist im Tee stärker an andere Stoffe gebunden. Das hat eine verzögerte und sanftere Wirkung zur Folge. Als Resultat sind Genießer von Tee weniger aufgewühlt als Kaffeetrinker. Der Effekt des Koffeins tritt mitunter später ein und hält auch länger an.

Kokeicha

Bei Kokeicha handelt es sich um eine japanische Spezialität. Es ist zunächst pulverisierter Grüntee, der später wieder mit einem bestimmten Verfahren gepresst und in kleine längliche Stücke geschnitten wird. Er schmeckt angenehm frisch mit einer hellen, weichen Tasse.

Kräuter

Jegliche Kräuter werden schon von Anbeginn der Zeit für Tinkturen oder Umschläge verwendet. Aber Kräuter wurden und erden nicht nur zur äußeren Anwendung benutzt, auch wurden und werden Kräuter wie Tee zubereitet und zielgerichtet gegen diverse Beschwerden eingesetzt. Der Vielfalt der Kräuter ist so immens groß, dass man angefangen hat, diverse Zutaten zu aromatisch-köstlichen Getränken zu vermischen. Genau wie bei Aroma- und Früchtetees werden hier hochwertige Aromen zugesetzt, um viele Geschmackswünsche der Teeliebhaber zu erfüllen. Heute kann man zwischen aromatisierten und nicht aromatisierten Kräutermischungen und Monokräutern wählen. Lapacho ist die kurze Bezeichnung für geschälte Holz- und Rindenteile des südamerikanischen Baumes Tecoma Lapacho. Der Extrakt dieses kostbaren Naturholzes fand vorzugsweise in der indianischen Medizin große Anwendung. In Deutschland ist dieses Produkt inzwischen nicht nur in Apotheken, sondern auch in den Teefachgeschäften erhältlich. Die Beigabe von feinem Aroma und Blüten aus der Natur lassen Lapacho zu einem richtigen Genusstee werden.

Kwai Flower

Der chinesische Tee wird durch die Osmanthus-Blüte zum Kwai Flower. Diese, ebenfalls aus China stammende, Pflanze ist sehr duftig und hat einen lebhaften, aromatischen Geschmack.

L

Lagerung

Das Naturprodukt Tee sollte dunkel und absolut trocken gelagert werden, also vor jeder Art Feuchtigkeit geschützt werden. Optimal sind verschließbare Teebehälter, wie z.B. dafür vorgesehene Teedosen, um das Aroma lange zu erhalten.

Lagentee

...auch Gartentee genannt. Es ist die Bezeichnung für Tee aus einem ganz bestimmten Garten oder einer ganz bestimmten Lage, der mit den typischen Eigenschaften dieses Gartens ausgestattet ist. Im Gegensatz zu Markentees können die Lagentees von einem Jahr zum anderen unterschiedlich ausfallen.

Lingia

Lingia ist ein mit 134 Hektar großer Teegarten im Westen Darjeelings und beherbergt zumeist Chinapflanzen. Er produziert ausschließlich überaus hochwertige Tees.

Lok-on-Tee

Bei Lok-on-Tee handelt es sich um chinesischen Schwarztee aus der Provinz Yunnan.

Lot

Auch Partie genannt, ist Lot eine Bezeichnung für eine bestimmte Produktionsmenge an Tee.

Lotus-Tee

Dies ist ein mit Lotusblüten aromatisierter schwarzer Tee.

M

Matcha

Matcha ist japanisch und steht für „gemahlener Tee“. Es ist ein sehr fein zu Pulver gemahlener ,grüner Tee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Er hat eine sehr intensive grüne Farbe und einen lieblich-süßlichen, in späteren Pflückungen aber leicht herben Geschmack. Der Tee enthält viele Katechine, Carotine und Vitamine. Der für Matcha verwendete Grüntee, der Tencha heißt, wird von Teesträuchern geerntet, die vier Wochen vor der Ernte bedeckt und somit beschattet werden. Dadurch entsteht ein extrem delikates, dunkelgrünes Blatt. Nach der Ernte werden die Teeblätter erst gedämpft, dann getrocknet und nach Entfernung aller groben Blattgefäße in Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen. Matcha gilt als eine der edelsten Teesorten und ist deshalb sehr teuer. Der Tee sollte grundsätzlich gut verschlossen sowie kühl und trocken gelagert werden.

Matetee

Matetee stammt aus Südamerika und gilt als sehr bekömmlicher Tee. Ein Getränk, das der Spanier Pedro de Mendoza 1534 bei den Guarani-Indianern kennen gelernt hatte. Dort wussten die Menschen, dass Matetee gegen Hunger, Durst und Ermüdung wirkt. Mittlerweile wird Matetee in sehr vielen Ländern getrunken, oft auch in Verbindung mit einer Diät. Er ist schwach koffeinhaltig, wirkt leicht anregend, ist reich an Vitamin C. Er enthält über 20 wichtige Aminosäuren und hat einen rauchig-herben Ausdruck. Er kann sowohl heiß als auch kalt genossen werden. Der kalte Tee kann pur oder auch mit Melisse, Zitronensaft und Eis zu einem sehr erfrischenden Durstlöscher werden. Bei heißem Matetee ist darauf zu achten, dass das Wasser beim Aufgießen nicht mehr kocht, da sonst wichtige Inhaltsstoffe zerstört werden und somit verloren gehen.

Melange

Melange ist das Holländische Wort für Mischung.

Midgrown

Midgrown steht für Ceylontee, der aus den mittleren Höhenlagen stammt.

Mincing Lane

"Mincing Lane" ist eine kleine und enge, einst unbekannte Gasse in London und war im Jahre 1834 Schauplatz der ersten Tee-Auktion. Damit wurde sie mit zum berühmtesten Handelsplatz für die damals sehr begehrte Ware! Damals kam Tee fast ausgenommen aus China. Die Kapitäne der Teefrachter kämpften auf dem sehr langen Seeweg von China bis England um die Ehre, als erstes Schiff die neue Tee-Ernte in der "Mincing Lane" anzuliefern.

N

Naturidentische Aromastoffe

Naturidentische Aromastoffe werden durch chemische Synthese hergestellt. Nach Beendigung des Herstellungsverfahrens müssen diese Stoffe aber mit einem Stoff chemisch identisch sein, der in seinem Ausgangsstoff pflanzlicher oder tierischer Herkunft natürlicherweise vorkommt. Die Rohstoffe für diese Herstellung müssen nicht natürlichen Ursprungs sein. Die naturidentischen Aromastoffe werden dementsprechend in einem Labor erzeugt, entsprechen aber im chemischen Aufbau exakt den natürlich vorkommenden Stoffen. Naturidentische Aromastoffe sind beständiger als natürliche Aromen, das heißt, sie bewahren auch unter Einwirkung von Hitze länger ihre Eigenschaften (Geruch und Geschmack).

Natürliche Aromastoffe

Natürliche Aromastoffe werden aus natürlichen, pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen gewonnen. Dazu dürfen nur physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren angewendet werden, wie z.B., Auspressen, Destillieren, Erwärmen, Filtrieren, Mahlen, Mischen, Vergären oder Zerkleinern.

Nilgiri

Nilgiri ist ein südindisches Tee-Anbaugebiet. Die Tees aus dieser Region werden vorwiegend für Mischungen eingesetzt. Davon abgesehen hat ein reiner Nilgiri ein, besonders dem Ceylon-Tee ähnelndes, ausgeprägtes Aroma.

Nuwara-Eliya Distrikt

Nuwara-Eliya Dirtirkt bezeichnet eine Ceylon Teeregion, in der feine, geschmacklich runde Sorten wachsen.

O

Off-Grade

Ein Off-Grade ist zumeist ein Orange-Pekoe-Tee (siehe Orange Pekoe) mit Holz oder Zweigen.

Oolong (China)

Oolong ist das chinesische Wort für „schwarzer Drache". Es ist ein halbfermentierter Tee aus China und vor allem aus Taiwan. Die Teesorte wird sehr aufwendig hergestellt, wobei man sich beispielsweise schon beim Pflücken an die Tage hält, die im alten chinesischen Landwirtschaftskalender festgelegt sind. Oolong Tee ist zwischen schwarzem und grünem Tee anzusiedeln und ist durch das Rösten bei besonders hoher Temperatur länger haltbar als andere Tees.

OP

Siehe Orange Pekoe.

OPsup

Bedeutet „Orange Pekoe superior“ und ist ein heller Blatt-Tee, der lediglich in Indonesien hergestellt wird. Er enthält viele Spitzen und ist häufig dünn im Aufguss.

Orange Pekoe

„Orange Pekoe“ ist ein Blattgrad, d.h. Blattgrößenbezeichnung für Tee. Somit bezeichnet das Kürzel „OP“ ein langes, drahtiges Blatt. Das Wort Orange hat nichts mit der Farbe oder der Frucht zu tun, sondern geht auf „Oranien“, das holländische Königshaus, zurück. Somit bedeutet es in der Teewelt „königlich“. Wenn OP oder Orange Pekoe alleine steht, bedeutet es, dass der Tee einer mittleren Qualität entspricht und zumeist keine Spitzen und kein Holz beinhaltet.

Ostfriesische Mischungen

Ostfriesische Mischungen haben alle den Assam Second Flush Tee als Basis. Tee aus Sumatra, Java oder Ceylon wird dem Assam in eher geringen Mengen beigemischt. Der Ostfriese trinkt die original ostfriesische Mischung mit einem Stück Kluntje (Kandis) und einem kleinen Löffel Sahne pro Tasse. Der Tee schmeckt malzig, kräftig, würzig und aromatisch. Man rührt den „Ostfriesen-Tee“ nicht um, denn das Geschmackserlebnis ist das Trinken in drei Schichten: erst der Sahnegeschmack, dann Teegeschmack und am Ende die Süße des Zuckers. In Ostfriesland ist es Sitte, mehrmals am Tag in Ruhe eine Tasse Tee zu trinken.

P

Pekoe

Pekoe ist ein Sortierungsgrad und bezeichnet Tee mit kürzeren und gröberen Blättern als bei Orange Pekoe.

Pekoe Souchong oder Souchong

Pekoe Souchong bzw. Souchong bezeichnet die gröbste Blattsortierung. Er hat ein offenes und grünes Blatt und einen sehr dünnen Aufguss.

Pflücken

Guter Tee wird auch heute noch aufwendig per Hand geerntet, eine Ernte mit der Maschine ist wegen des Buschwachstums nicht möglich. Vom Teebusch werden bei der manuellen Ernte nur die Blattspitzen der beiden jüngsten Blätter eines neuen Triebes gepflückt.

Pu Erh-Tee

Er wird bereits seit mehr als 1700 Jahren im chinesischen Gebiet Yunnan angebaut und gewonnen. Bereits seit dieser Zeit gilt er in dieser Region als ein "segensreiches Getränk für die Gesundheit." Im Gegensatz zu schwarzem oder grünem Tee ist der Pu Erh-Tee ein so genannter roter Tee. Er wird aus den großen Blättern des Quingmao-Baums gewonnen. Auch in anderen Regionen finden sich diese Bäume, jedoch ist der ursprüngliche Pu Erh-Tee ein typisches Produkt aus Yunnan, wo besondere klimatischen Bedingungen herrschen. Auf eine spezielle und äußerst knifflige Weise wird er so bearbeitet, dass seine Wirkstoffe trotz der Fermentation erhalten bleiben.

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R

Rauchtee aus China

Beim Rösten wird das Feuer unter den Röstpfannen mit harzreichen Hölzern geschürt, so dass der für diesen Tee typische Rauch-Geschmack entsteht. Der Rauchtee ist ein schwarzer Blatt-Tee mit großem, grobem Blatt und leichter Tasse.

Regentee

Der Regentee ist ein Tee, der während der Regenzeit im Anbaugebiet gepflückt wird. In Indien gehören dazu der südindische Tee von Juni bis August, der Darjeeling-Tee von September bis November, der Assam-Tee von Mitte September bis Dezember, die Dooars-Tee von September bis Dezember und auch der Terai-Tee von September bis Januar.

Rollen

Die Teeblätter werden zwischen zwei gegeneinander laufende Rollen gerollt. Das maschinelle Rollen bewirkt, dass die Teeblätter an der Oberfläche aufgerissen werden. So gelangt Luft an die Zellsäfte, was für die Fermentation wichtig ist. Bei diesem Prozess entstehen die unterschiedlichen Blattgrade. Die Stärke und Länge des Rollvorgangs bestimmt den Blattgrad.

Rooibush

Rooibos oder auch Rothbush ist Tee, der von einem Strauch aus Südafrika stammt.

S

Samowar

Der Samowar ist ein Gerät, welches zur Teezubereitung in Russland, in der Türkei und im Iran verwendet wird. Dabei wird ein aufgebrühtes Tee-Konzentrat mit heißem Wasser aufgegossen. Das Konzentrat sowie das heiße Wasser werden im Samowar aufbewahrt.

Schattentee

Der Schattentee ist eine besonders hochwertige japanische Grüntee-Spezialität, welcher unter Bambusdächern gezogen wird und so vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Der bekannteste seiner Art ist der Gyokuro.

Schwarzer Tee

Schwarzer Tee oder auch Schwarztee genannt wird in Ostasien auch „roter Tee“ genannt, ist eine Variante, Tee herzustellen. Die Teeblätter der Teepflanze werden dafür im Unterschied zum grünen Tee fermentiert. Er ist während der Fermentation rot und wird im Laufe der Trocknung schwarz.

Second Flush

Second Flush ist der Tee aus der Sommerernte, zumeist dunkel im Aufguss und sortentypisch im Geschmack.

Sencha

Sencha stellt schon fast die Urform des grünen Tees dar. Seine Herkunft ist Japan, Formosa und China. Charakteristisch ist für ihn ein langes, grünes Blatt und er jhat manchmal einen dünnen Aufguss.

SFTGFOP1

Es ist die Abkürzung für "Special Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1" und stellt die höchste Gradierung für Tee dar.

Sidar

In Indien ist das die Bezeichnung für den Vorarbeiter, der je nach Größe der Plantage 20-60 Pflücker und Pflückerinnen beaufsichtigt. Zudem prüft er die Sorgfalt der Pflückung regelmäßig vor dem Wiegen.

Sortieren

Der Tee wird mit Hilfe von mechanischen Rüttelsieben sortiert, deren Maschengröße bei jedem Durchgang kleiner wird. Die großen Blätter bleiben also im ersten Sieb hängen, gefolgt von den größeren Broken-Tees usw. So trennt man etwa zwischen fünf bis zehn Größen.

Souchong

Siehe Pekoe Souchong.

Stalks

Stalks sind kleine Stöckchen und Äste, die mitgeerntet werden und bei der Produktion nicht ausgesondert wurden. Der japanische Kukicha besteht nur aus Stalks, die vor dem Genuss geröstet werden.

Sumatra

Sumatra beherbergt die größten zusammenhängenden Teegebiete der Welt und liefert gleichmäßige Tees hoher Qualität.

Szechuan

Szechuan ist gleichzeitig eine Provinz in China und auch eine Teebezeichnung.

T

Tannin

Tannin, oder auch Gerbstoff ist einer der Hauptbestandteile des Tees. Sie sind zu 8-20 % im Tee enthalten, wirken beruhigend auf den Magen und geben dem Tee seinen typischen kräftigen und leicht bitteren Geschmack.

Tarry Lapsang Souchong

Das ist ein schwarzer Tee aus China, der geräuchert wird und dadurch einen deutlichen Rauchgeschmack erhält.

Tea Taster

Tea Taster ist das englische Wort für Teeverkoster. Sie arbeiten auf den Plantagen, in den Büros der großen Exporteure und der Packerfirmen. Von den mit Sicherheit mehr angeborenen als dazugewonnenen Fähigkeiten des Tea Tasters hängt häufig das Wohl einer Firma ab. Vor allem Importeure müssen über hochqualifizierte Verkoster verfügen, denn der Importhandel ist der Mittler zwischen Erzeugern und dem Handel andererseits. Viele Firmen verlassen sich weitgehend auf die Kenntnisse des Tea Tasters beim Importeur, mit dem sie arbeiten. Teekauf ist und bleibt Vertrauenssache.

Teeflavine (Theaflavine)

Das sind polyphenolische Verbindungen die im Grunde unter dem Begriff „Gerbstoffe“ zusammengefasst werden können.

Teein

Das in Tee enthaltene Koffein wird oft als Teein bezeichnet, wobei man denken könnte, dass durch die unterschiedliche Bezeichnung im Tee ein anderer, anregender Stoff befindet, als im Kaffee. Das ist aber irreführend, denn Koffein und Teein haben aus chemischer Sicht eine absolute Übereinstimmung. Aber das Koffein ist im Tee stärker an andere Stoffe gebunden. Das hat eine verzögerte und sanftere Wirkung zur Folge. Als Resultat sind Genießer von Tee weniger aufgewühlt als Kaffeetrinker. Der Effekt des Koffeins tritt mitunter später ein und hält auch länger an.

TGFBOP1

Das ist die Abkürzung für “Tippy Golden Flowery Broken Orange Pekoe 1” und ist die feine Broken-Gradierung in Darjeeling und Assam mit gleichmäßigem Blatt. Die Blätter sind von hoher Qualität mit einem hohen Anteil an Blattspitzen.

TGFOP/TGFOP1

TGFOP/TGFOP1 ist die Abkürzung für “Tippy Golden Flowery Orange Pekoe“, den Hauptgrad der Tees aus Assam und Darjeeling. Er besitzt eine gute bis mittlere Qualität.

Thea Assamica

Thea Assamica oder Assam Tee ist eine Urpflanze des Tees. Sie wächst, wenn sie nicht zurückgeschnitten wird, zum stattlichen Baum von 15 bis 20 m Höhe. Sie braucht viel Wärme und ist ein reines Tropengewächs. Sie wurde erst 1823 im heutigen Assam-Gebiet entdeckt.

Thea Sinensis

Thea Sinensis oder auch chinesischer Tee ist eine Urpflanze des Tees. Sie bleibt auch ohne Beschneiden strauchartig und wird allenfalls 3-4 m hoch. Sie eignet sich ausgezeichnet für gemäßigte Zonen und verträgt sogar Frost.

Theophyllin

Theophyllin ist in geringen Mengen im Tee enthalten und wirkt harntreibend, gefäßerweiternd und anregend auf den Herzmuskel und das zentrale Nervensystem.

Tippy oder Tip

Die hellen Blattspitzen der ganz jungen, zarten Blätter, die sich beim Aufgruss nicht dunkel färben, werden als “tip” bezeichnet. “Tippy Teas“ sind Tees, die einen bemerkenswert hohen Anteil an hell- bis goldgelben Tips aufweisen.

Tulsi

Tulsi Kraut, auch unter den Namen Holy Basil (heiliger Basilikum) bekannt, bedeutet "die unvergleichliche eine". Tulsi ist eine der wesentlichsten spirituellen Pflanzen der indisch-hinduistischen Kultur und sind den Göttern Vishnu und Krishna geweiht. Tulsi gilt als Verkörperung der Glücksgöttin Lakshmi, die unter Anderem auch "Mutter Tulsi" genannt wird. Es sind Büsche, die in vielen nepalesischen und indischen Tempeln angepflanzt und wie Götterbilder verehrt werden.

Two leaves and a bud

...bedeutet „zwei Blätter und eine Knospe“. Beim Teepflücken wird zur Erzeugung der guten Qualität nur der äußere, saftige Teil des Stängels bis zum zweiten Blatt gebrochen. In der Blattachsel des ersten Blattes steht dabei bereits die noch ungeöfnete Knospe (Bud) eines dritten Blattes. Dieses Trio des saftigen Endtriebes ergibt den Orange Pekoe oder Flowery Orange Pekoe. Bei der Produktion kandiert in den feinen Härchen an der Blattknospe der Saft der durch Rollen und Fermentieren aufgeschlossenen Zellen, so dass diese Teile hell werden und sich als Tips im fertigen Tee darstellen.

U

UVA

Bei UVA handelt es sich um eine spezielle, aus Ceylon stammende Teegruppe. Sie ist saftig-frisch, vollmundig, kräftig im Geschmack und sehr aromatisch.

V

Verpackung

Tee wird traditionsgemäß bis heute in Holzkisten verschifft. Diese bieten dem Blatt ausreichenden Schutz, sind einfach zu stapeln und können durch die innere Aluminiumbeschichtung das Aroma gut halten. Man geht aber aus Umweltschutzgründen immer häufiger zu Pappkartons und Säcken über.

Vitamine

Wie auch andere grüne Pflanzen enthält ebenfalls das Teeblatt Vitamine und Provitamine. Oxidationsempfindliche Verbindungen werden aber bei der Fermentation überwiegend zerstört. So wird z.B. das im Teeblatt enthaltene Ascorbinsäure (Vitamin C) bei der Herstellung von Schwarztee ausnahmslos abgebaut. Im grünen Tee sind im Vergleich zum Schwarztee die oxidationsempfindlichen Vitamine in relativ größeren Mengen enthalten.

W

Wasser

Die Qualität des Teewassers sowie der Härtegrad haben einen enormen Einfluss auf das Aroma und den Geschmack des fertigen Teegetränks. Generell sollten Sie ausnahmslos frisches Wasser verwenden. Je feiner der Tee, desto weicher sollte das Wasser sein. Während robuste und kräftige Teesorten, wie der Assam oder der Ceylon, sehr gut auch härteres Wasser vertragen, kann das bei einem zarten, blumigen Tee zu deutlichen Einbußen des Aromas führen.

Weißer Tee

Weißer Tee kommt hauptsächlich aus den Bergregionen Fujians, welche im Süden Chinas liegen. Bedingt durch einen langsamen und schonenden Dämpfprozess in freier Natur und einer äußerst sorgsamen Handhabung gewinnt dieser Tee laufend und stetig neue Konsumenten.

Welken

Als Welken bezeichnet man das Ausbreiten der frischen Teeblätter in der Sonne, was dazu führt, dass die Teeblätter für die Weiterverarbeitung geschmeidig werden. Heute benutzt man zum Welken so genannte „Welktröge“. Die frischen Teeblätter werden direkt nach dem Pflücken „gewelkt“.

Welktröge

Welktröge sind Gestelle aus Bambus, Leinen- oder Drahtgeflecht, worauf die Teeblätter zum Welken ausgebreitet werden und in die teilweise erwärmte Luft geblasen wird.

X

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Y

Yunnan

In der chinesischen Teeprovinz Yunnan, dicht am indischen Assam und an den Grenzen zu Tibet, Laos, Vietnam und Myanmar, wächst der Yunnan Tee. Er ist im Geschmack sehr vollmundig und hat einen tollen, ansprechenden Duft. Der Aufguss hat eine rötlich-goldene Farbe.

Z

Ziegeltee

Ziegeltee, auch Backsteintee genannt, sind Platten, die aus groben Teeblättern, -stängeln und Dust vom grünen oder schwarzen Tee hergestellt werden, indem man sie dämpft, in Form von Ziegeln bringt und trocknet. Dieser in Zentralasien und Tibet bereitete Tee dient als gewöhnliches und mancherorts sehr beliebtes Nahrungsmittel, das mit Milch und Hammelfett gekocht wird. Russland entdeckte den Ziegeltee erst etwas später. In westeuropäischen Ländern wird er auch gerne als Wandschmuck verwendet.

Ziehdauer

JederTee benötigt seine eigene Ziehdauer. Diese ist zusammen mit der Beschaffenheit des Tees verantwortlich für seine Eigenschaften und die Auswirkungen auf den Körper des Genießers. Bei der Ziehdauer geht es im Grunde um das Erreichen des günstigsten Verhältnisses von Koffein zu Gerbstoffen. Mit zunehmender Ziehdauer werden immer mehr Gerbstoffe freigegeben, die den Tee dunkel und bitter machen.

Zucker

Siehe Kandis

Zeremonien

Es gibt viele, verschiedene Teezeremonien auf der Welt, von denen wir die Wichtigsten detailliert für Dich unter dem Punkt „Zeremonien“ aufgeführt haben.
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